
Die britische Royal Navy hat bei Militärübungen in den Fjorden Norwegens neue Tests zur Integration von Kampfhubschraubern und Drohnen durchgeführt.
Die Informationen stammen von der Website UK Defence Journal. Dem Bericht zufolge ist die Aktivität Teil der Übung Tamber Shield, die auf die Entwicklung gemeinsamer Operationen zwischen bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Systemen ausgerichtet ist.

An den Übungen waren Hubschrauber vom Typ Wildcat HMA2 beteiligt, die gemeinsam mit Puma-Drohnen der 700X Naval Air Squadron operierten. Nach Angaben der Royal Navy wurden die Drohnen eingesetzt, um schnelle Boote zu orten und zu verfolgen. Dabei übermittelten sie Daten in Echtzeit an die Hubschrauber, damit diese simulierte Angriffe mit Martlet-Raketen durchführen konnten.
Die Operationen fanden in der Region Bergen im Westen Norwegens statt und umfassten auch britische Patrouillenboote sowie schnelle Angriffsboote der norwegischen Marine. Das Training sollte Kampfszenarien in engen Gewässern und Umgebungen mit hoher Bedrohung simulieren, darunter Raketenangriffe auf die Hubschrauber.

Rund 150 britische Militärangehörige nahmen an der Aktivität teil, die auch dazu diente, die Zusammenarbeit zwischen NATO-Verbündeten und der Joint Expeditionary Force im äußersten Norden Europas zu stärken.
„Tamber Shield war äußerst nützlich. Die Übung hat es uns ermöglicht, unsere taktische Entwicklung zu verfeinern und die herausfordernde Umgebung der Fjorde zu nutzen, um realistische Bedrohungsszenarien zu simulieren, darunter Hinterhalte und Gegenangriffe durch schnelle Patrouillenboote“, sagte Pilot Lieutenant Hal Wotton von der 815 Naval Air Squadron.
Nach Angaben der Royal Navy stellt die Übung einen weiteren Schritt im Konzept der „Hybrid Navy“ dar, einer Strategie, die eine stärkere Integration zwischen bemannten Plattformen und autonomen Systemen bei Marineoperationen vorsieht. Das Thema gewinnt innerhalb der britischen Seestreitkräfte zunehmend an Priorität, insbesondere für Einsätze im Nordatlantik und in der Arktis.
Foto: Royal Navy. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
